BARC x Actian Research: Datenprodukte treten in die Phase der unternehmensweiten Einführung ein
Zusammenfassung
- Datenprodukte werden zunehmend unternehmensweit eingeführt, wobei die Nutzungsrate von 48 % im Jahr 2024 auf 69 % im Jahr 2026 steigen wird.
- 61 % der Unternehmen nutzen mittlerweile Datenverträge, um Schemata, Qualitätsstandards und die Zuständigkeiten zwischen Datenproduzenten und -nutzern festzulegen.
- Datenprodukte und Verträge tragen gemeinsam dazu bei, die Steuerung, Zuverlässigkeit und Koordination in komplexen Datenökosystemen zu stärken.
- Unternehmen setzen diese Ansätze vor allem ein, um zuverlässige Daten für KI-Systeme und Entscheidungsfindung unternehmerische Entscheidungsfindung zu gewährleisten.
Erkenntnisse aus der weltweiten Studie von BARC und Actian aus dem Jahr 2026 unter mehr als 300 Führungskräften im Bereich Unternehmensdaten
Unternehmen aus allen Branchen investieren massiv in KI. Dennoch haben viele Initiativen nach wie vor Schwierigkeiten, über das Experimentierstadium hinauszukommen und einen nachhaltigen geschäftlichen Nutzen zu erzielen.
Um besser zu verstehen, was skalierbare KI-Initiativen von solchen unterscheidet, die ins Stocken geraten, hat sich Actian mit BARC, einem weltweit führenden Analyseunternehmen für Daten und Analytik, um eine weltweite Studie unter führenden Datenexperten in Unternehmen.
Auf der Grundlage der Erkenntnisse von mehr als 300 Befragten aus verschiedenen Branchen und Regionen untersucht die Studie, wie Unternehmen Datenprodukte und Datenverträge einführen und umsetzen und wie sich diese Ansätze auf den Erfolg von KI-Initiativen auswirken.
Eines der deutlichsten Signale, die sich aus der Untersuchung ergeben, ist , wie schnell Unternehmen Datenprodukte in die Praxis umsetzen – oft gestützt durch Datenverträge, die die Erwartungen zwischen Datenproduzenten und -konsumenten festlegen.
BARC × Actian – Globaler Forschungsbericht (2026)
Die Einführung von Datenprodukten in Unternehmen nimmt zu
Die Untersuchung zeigt, dass Datenprodukte nicht mehr auf vereinzelte Experimente oder Pilotprojekte beschränkt sind. Stattdessen treten viele Organisationen nun in eine Einführungsphase ein, in der Datenprodukte team- und bereichsübergreifend implementiert werden.
Die Verbreitung hat im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Im Jahr 2024 gaben 48 % der befragten Unternehmen an, Datenprodukte im operativen Geschäft einzusetzen. Bis 2026 ist dieser Anteil auf 69 % gestiegen.
Dieser Wandel deutet darauf hin, dass zunehmend erkannt wird, dass skalierbar und Analytik strukturiertere Ansätze für die Verwaltung und Bereitstellung von Daten im gesamten Unternehmen erfordern.
Da Unternehmen die Phase der ersten Experimente mit KI hinter sich lassen, werden Datenprodukte zunehmend zu einem gängigen Mittel, um Datenbestände unter Berücksichtigung klarer Zuständigkeiten, Qualitätsanforderungen und wiederverwendbarer Datendienste zu organisieren.

Einführung von Datenprodukten in Unternehmen. Datenprodukte treten nun in die Phase der unternehmensweiten Einführung ein – © BARC 2026
Datenverträge folgen dicht dahinter
Neben dem Aufkommen von Datenprodukten zeigt die Untersuchung auch eine zunehmende Verbreitung von Datenverträgen.
Heute geben 61 % der befragten Unternehmen an, Datenverträge operativ zu nutzen, entweder domänenübergreifend oder im Rahmen bestimmter Projekte.
Datenverträge tragen dazu bei, die Erwartungen hinsichtlich der Erstellung und Nutzung von Daten zu formalisieren. In der Regel legen sie Elemente wie Schema und Struktur, Anforderungen an die Datenqualität, Eigentumsverhältnisse und Zuständigkeiten sowie Regeln für das Änderungsmanagement fest.
In der Praxis dienen Datenverträge häufig als operative Ergänzung zu Datenprodukten und helfen Unternehmen dabei, klarere Vereinbarungen zwischen Datenproduzenten und -nutzern zu treffen.
Zusammen schaffen diese Vorgehensweisen eine solidere Grundlage für die Verwaltung von Datenabhängigkeiten in komplexen Datenökosystemen.
Warum Unternehmen Datenprodukte einsetzen
Die Untersuchung gibt zudem Aufschluss über die Beweggründe für diese Investitionen. Auf die Frage, warum sie Datenprodukte implementieren, nannten die Befragten durchweg Vertrauen und Zuverlässigkeit und nicht nur den Datenzugang.
Die beiden am häufigsten genannten Faktoren waren:
- Zuverlässige Eingaben für KI-Systeme.
- Zuverlässige Informationen für Entscheidungsfindung.
Dies spiegelt einen bedeutenden Wandel in den Prioritäten von Unternehmen im Bereich Daten wider. Frühere Phasen der Datenmodernisierung konzentrierten sich stark auf die Demokratisierung und Zugänglichkeit von Daten. Der Zugriff bleibt zwar weiterhin wichtig, doch erkennen Unternehmen zunehmend, dass zuverlässige Ergebnisse eine vertrauenswürdige Datenbasis erfordern.
Insbesondere bei KI-Systemen können eine uneinheitliche Datenqualität oder unklare Zuständigkeiten die Modellleistung und das Vertrauen der Unternehmen schnell untergraben.
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Dieser Artikel stellt einige wichtige Erkenntnisse aus der weltweiten Studie von BARC und Actian vor.
Der vollständige Bericht, Datenprodukte und Datenverträge im Jahr 2026: Die Grundlage für den Erfolg der KI, untersucht, wie Unternehmen verschiedener Branchen und Regionen Datenprodukte und Datenverträge einführen und operationalisieren – und wie diese Praktiken die KI-Reife, die Governance und die Ergebnisse in der Praxis beeinflussen.
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