Die Ära der Data-Warehouse-Appliances neigt sich dem Ende zu und wird rasch durch eine neue Generation von Cloud abgelöst. Die erste Data-Warehouse-Appliance kam 2003 auf den Markt. Fast 15 Jahre lang wuchs dieser Markt, wobei mehrere große Technologieunternehmen, darunter IBM, Oracle und Teradata, Datenbank-Appliance-Lösungen entwickelten oder erwarben.

Diese eigenständigen Hardware-Geräte ermöglichten es Unternehmen, ihre Data-Warehouse-Infrastruktur zu skalieren, um den wachsenden Anforderungen der Unternehmensanalyse gerecht zu werden. Wir treten nun in eine neue Ära ein, in der die Hardwarelösung für das Skalierungsproblem von Data Warehouses durch Cloud ersetzt wird, die eine noch größere Elastizität, Skalierbarkeit, Geschwindigkeit und Leistung ermöglichen und gleichzeitig die Kapitalkosten für die Hardwareinfrastruktur senken.

Data-Warehouse-Appliances haben ihren Zweck erfüllt

Eine Data-Warehouse-Appliance ist ein eigenständiger Satz von Hardware (Server, Arbeitsspeicher, Speicher und E/A-Kanäle), der mit einem Betriebssystem, einem Datenbankverwaltungssystem und Verwaltungstools ausgestattet ist und zur Unterstützung einer Datenbank mit mehreren Knoten Deployment. Sie wurden als eigenständige Einheit verkauft, die in einem Rechenzentrum installiert werden konnte, für Redundanz und Hochverfügbarkeit vorkonfiguriert war und oft Service und Support des Herstellers beinhaltete.

Data-Warehouse-Appliances haben Anfang der 2000er Jahre das Problem der Skalierbarkeit von Data Warehouses hervorragend gelöst – und zwar für Unternehmen, die Analysen im Unternehmensmaßstab auf ihren OLTP-Datensätzen durchführen wollten, aber keine Data-Warehouse-Infrastruktur selbst entwerfen, aufbauen und betreiben wollten.

Data-Warehouse-Appliances boten den Unternehmen eine "einbaufertige" Lösung anstelle einer "Kiste mit Teilen", die eine gewisse Montage erforderte.

Die große Herausforderung bei diesen Systemen bestand darin, dass sie in der Anschaffung teuer und im Betrieb kostspielig waren. Eine Skalierung über Hardware lässt sich nicht schnell bewerkstelligen. Die Beschaffung, Installation und Konfiguration neuer Geräte erfordern Vorlaufzeiten, und Kapazitätserweiterungen konnten nicht schrittweise vorgenommen werden – was bedeutete, dass Unternehmen oft (im Voraus) Kapazitäten erwerben mussten, die sie erst in einigen Quartalen benötigen würden. Zu dieser Zeit war dies jedoch die beste Option auf dem Markt, und die Unternehmen waren froh, über Data-Warehouse-Appliances zu verfügen, da deren Amortisationszeit kürzer war als bei einem „Do-it-yourself“-Ansatz.

Hardware-Aktualisierungszyklen und die Verlagerung in die Cloud

Die Technologie ändert sich schnell, und (glücklicherweise) werden jeden Tag neue Fähigkeiten eingeführt, die Unternehmen Rechenoptionen mit höherer Leistung, Kapazität und Scalability bei gleichzeitig sinkenden Kosten bieten.

Diese neuen Entwicklungen führen dazu, dass bestehende Systeme relativ an Wert verlieren, was die Notwendigkeit (und den Wunsch) von Hardware-Aktualisierungszyklen nach sich zieht. Data-Warehouse-Anwendungen haben (da es sich um Hardware-Produkte handelt) eine begrenzte Nutzungsdauer, bevor es für Unternehmen vorteilhaft ist, sie durch schnellere, billigere Alternativen zu ersetzen. In den meisten Fällen beträgt die erwartete Lebensdauer einer Hardware-Data-Warehouse-Anwendung etwa zehn Jahre. Das ist wichtig, denn der Höhepunkt des Marktes für Datenbank-Appliances war der Zeitraum von 2008 bis 2013, und diese Systeme müssen nun erneuert und ersetzt werden.

In den letzten zehn Jahren (seit der Installation zahlreicher Datenbank-Appliances) haben Unternehmen Cloud als praktikable Option für die Unternehmens-IT eingeführt und angenommen.  Cloud (wie die Actian Analytics AI Platform) gehen über die „installationsfertigen“ Fähigkeiten Datenbank-Appliances hinaus und bieten „gebrauchsfertige“ Dienste, die die Betriebs- und Wartungskosten noch weiter senken. Anstatt einfach nur auf eine neuere Version ihrer Hardware-Data-Warehouse-Appliances aufzurüsten, ziehen viele Unternehmen Cloud als bevorzugte Alternative in Betracht. Neben der einfachen Verwaltung bieten Cloud gegenüber Hardware-Data-Warehouse-Appliances drei wesentliche Vorteile.

  1. Keine Investitionskosten - Sie zahlen für das, was Sie brauchen, wenn Sie es brauchen.
  2. Dynamische Scalability - mit Hardware haben Sie die Kapazität, die Sie haben. Mit der Cloud können Sie die Kapazität je nach Ihren Geschäftsanforderungen erhöhen oder verringern.
  3. Kontinuierliche Technologieaktualisierung - Sie müssen nicht zehn Jahre warten, um aufzurüsten, wenn neue Fähigkeiten verfügbar sind, sondern können sie schnell übernehmen.

Data-Warehouse-Anwendungen gehören der Vergangenheit an. Es ist an der Zeit, auf eine bessere, billigere und schnellere Alternative umzusteigen. Wenn Sie ein Unternehmen sind, das heute Data Warehouse Appliances zur Unterstützung Ihres Data Warehouse einsetzt, sollten Sie bei Ihrem nächsten Aktualisierungszyklus einen Wechsel in die Cloud oder Cloud in Betracht ziehen. Actian bietet die nächste Generation von Fähigkeiten , die auf die Bedürfnisse moderner Unternehmen zugeschnitten sind. Actian bietet Leistung, Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit Cloud mit einem Kostenmodell, das besser auf die Bedürfnisse heutiger Unternehmen abgestimmt ist.

Weitere Informationen finden Sie auf der Actian Analytics AI Platform.