15 Unternehmen teilen ihre Erfahrungen mit dem Metadaten
Am 12. Oktober luden wir unsere französischsprachigen Kunden zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Wie man verschiedene Mitwirkende für ein Metadaten gewinnt“ ein. Diese Veranstaltung bot der Community der Actian Data Intelligence Platform Datenkatalogdie Gelegenheit, sich über die Schwierigkeiten auszutauschen, mit denen sie konfrontiert waren, sowie über alle Ansätze, die zur Überwindung dieser Schwierigkeiten umgesetzt wurden.
In diesem Artikel fassen wir die wichtigsten Punkte zusammen, die sich in unseren Diskussionen herauskristallisiert haben.
Die Hauptschwierigkeiten bei der Einbindung von Mitwirkenden in ein Metadaten
Die Vertreter unserer Kunden erwähnten als erstes die Schwierigkeiten bei der Mobilisierung der beitragenden Nutzer, von den technischen Profilen bis hin zu den Geschäftsprofilen, sowie die Akzeptanz des Datenkatalog selbst.
Zurückhaltende Benutzer, die einen Beitrag leisten, sehen nicht systematisch das Interesse an einer Dezentralisierung des Datenwissens in einem Werkzeug, da sie der Meinung sind, dass dieses Wissen ihnen bereits zugänglich ist (lokale Kultur, wenn nicht sogar individuell). Dieses Problem wurde besonders am Beispiel von Entwicklern deutlich, die der Meinung waren, dass die Dokumentation vom Code getragen wird und eine Vervielfältigung dieser Dokumentation daher nicht von Interesse sei.
Einige Teilnehmer merkten jedoch an, dass nicht so sehr die technischen Nutzer überzeugt werden müssten, sondern die geschäftlichen Nutzer, für die der Wert des Datenkatalog schwer zu erfassen sei.
Lösungen zur Überwindung dieser Schwierigkeiten sind vorhanden
Mitwirkende einbinden
Für mehrere Teilnehmer basieren die Ansätze oder Mittel, die zur Einbeziehung von Mitwirkenden verwendet werden, auf einem Daten-Lake oder einer technischen Migration einer Plattform, die es ermöglicht, einen ersten Schritt für das Metadaten im Validierungsprozess zu setzen.
Die Dokumentation wird somit zu einer notwendigen Aktivität im Projekt. Der gesamte Prozess wird dann zu einem Automatismus und wird in einigen Fällen sogar noch vor der Auswahl und dem Einsatz einer speziellen Metadaten implementiert.
Kommunikation im Team
Die Kommunikation spielt für einige Teilnehmer ebenfalls eine wichtige Rolle. Bei einem Teilnehmer ist sie besonders strukturiert, da ein „Entwurf“ zur Weitergabe der Regeln (Regeln für die Mitwirkung und Nutzung des Datenkatalog) umgesetzt wurde. Er erklärte, wie wöchentliche Projektbesprechungen mit Vertretern der einzelnen Geschäftsbereiche eingerichtet, „Datenvertreter“ benannt und Newsletter sowie ein monatliches Journal versandt wurden. Diese Kommunikation dient somit dem Ziel, eine Daten-Community zu schaffen.
Die Attraktivität der Plattform
Genau wie ein Wörterbuch, das nicht alle Buchstaben des Alphabets abdeckt, wird ein Datenkatalog als inkonsistent wahrgenommen wird, weder den Mitwirkenden noch den Nutzer anziehen. Es ist daher wichtig, am Umfang der Informationen zu arbeiten, um schnell und konsistent erreichbare Fortschritte zu erzielen. Im Zusammenhang mit dieser als kritisch angesehenen Anfangsphase wurde Gamification als guter, aber nicht dauerhafter Impuls genannt und bewertet.
Erläuterung der Bedeutung des Datenkatalog
Es ist auch wichtig, die Bedeutung des Zwecks der Implementierung eines Datenkatalog sowie die zugrunde liegende Botschaft zu betonen: Die Dokumentation von Daten sollte keine Option oder ein Bonus sein, sondern ein grundlegendes Prinzip innerhalb von Unternehmen. Diese Faustregel muss den Mitwirkenden ebenso vermittelt werden wie die Fahrzeugsicherheitsprüfung.
Fokussierung auf einen "offensiven" Ansatz
Um die Erfolgschancen des Datenkatalog zu maximieren, ist es entscheidend, sich nicht auf so genannte "defensive" Anwendungsfälle zu konzentrieren, d.h. alle Anwendungsfälle, die darin bestehen, rechtliche und/oder regulatorische Anforderungen zu dokumentieren und darzustellen, wie z.B. die GDPR (oder BCBS 239 Regelungen im Bankensektor).
Diese defensiven Anwendungsfälle sind zwar wichtig, aber nicht wertschöpfend und werden z. B. für BI-Profile nicht sehr attraktiv sein.
Es ist daher wichtig, die Bedürfnisse der Zielnutzer zu verstehen, um "offensive" Anwendungsfälle schnell in das Datenkatalog integrieren zu können.
Dies ist beispielsweise der Fall bei einem Teilnehmer aus dem Einzelhandel, der die Actian Data Intelligence Platform für Benutzer in der Marketingabteilung geöffnet hat. Letztere können nun die Informationen, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen, einfach und effizient finden, ohne die Eigentümer der Daten anfragen zu müssen.
Fokussierung auf einen "offensiven" Ansatz
Schließlich erfordert die Umsetzung eines Data Governance im weitesten Sinne des Wortes eine gründliche Reflexion innerhalb des Unternehmens. Dies reicht von der Ermittlung (und anschließenden Kommunikation) der Bedeutung von Daten für die Unternehmensstrategie bis hin zur Neudefinition von Betriebsmodellen zur Umsetzung der gesamten Datenstrategie.
Zur Veranschaulichung wurde das Beispiel eines französischen Bankunternehmens angeführt, das für alle Mitarbeiter „Datenziele” mit einer Definition der von ihnen erwarteten Verantwortlichkeiten festgelegt hat. Diese Art von Ansatz erfordert einen Mentalitätswandel, weg von einer individualistischen Sichtweise hin zu einer kollektiven Sichtweise auf Daten.